
Brennsuppe wie früher
Ein einfaches Arme-Leute-Essen aus Schmalz, Mehl und Wasser, nussig und warm.
Wissen aus dem Kloster
Alte Küche, Klosterwissen und fast vergessene Geschichten.

Neueste Geschichte
Gerichte aus Küchen, in denen mit ganz wenigen Grundzutaten satt gekocht werden musste, mit Mengen und Zubereitung für heute. Dazu ein Blick in das Wirtschaftsbuch des Klosters Tegernsee aus der Zeit um 1500 und in das Salzbergwerk von Hallstatt.

Ein einfaches Arme-Leute-Essen aus Schmalz, Mehl und Wasser, nussig und warm.

Buchweizenmehl, Salzwasser und heißes Schmalz: der steirische Häfensterz, ein einfaches Essen aus fast nichts.

Gedörrte Birnen, ein paar Brösel und eine Messerspitze Zimt: süß, ohne dass man Zucker braucht.

Gerste, Bohnen und Gemüse in einem Topf: ein alter Eintopf, der am zweiten Tag noch besser schmeckt.

Hartes Brot, Zwiebel, Brühe und ein Ei: eine einfache Suppe, in der nichts verloren geht.

Butter verdirbt, Butterschmalz hält. So hat man früher Butter haltbar gemacht.
Fast vergessen
Im Kloster Tegernsee in Oberbayern gibt es aus der Zeit um 1500 ein Wirtschaftsbuch der Benediktiner. Darin steht, welche Speisen und welche Mengen der Küchenmeister übers Jahr für den Konvent bereitstellen sollte. Die Mengen sind auf vierzig Personen berechnet, wohl die Größe des Konvents.

Ich koche, wie man früher gekocht hat: mit wenig, mit Zeit und ohne etwas wegzuwerfen. Hier schreibe ich die Rezepte ordentlich auf, damit Sie sie nachkochen und ausdrucken können.
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